20. September 2017

Call of Crows: Entfesselt - G.A. Aiken

September 20, 2017 0 Comments



Piper | Band 1 | Print: 9,99€ | ebook: 8,99 | Seiten: 416 Seiten | Amazon



Beschreibung:

Spätestens seit »Thor« wissen wir: nordische Götter können ziemlich sexy sein! In G. A. Aikens neuer Urban-Fantasy-Reihe »Call of Crows« senden die Asen ihre Boten ins L.A. der Neuzeit, um die Welt vor der drohenden Ragnarök zu bewahren. Doch bei einem Haufen wilder Wikinger und kampflustiger Kriegerinnen sind gewisse »Spannungen« vorprogrammiert ... Niemand weiß besser als Vig Rundstrom: auch Odins Krieger brauchen ab und zu mal einen Kaffee. Erst recht, wenn der von einer heißen Barista wie Kera Watson serviert wird. Als Vig mitansehen muss, wie Kera nach ihrer Schicht überfallen und ermordet wird, beschließt er, sie zu retten. Doch Ex-Marine Kera ist sich nicht sicher, was sie von dieser Rettung halten soll. Als »Krähe« der Norne Skuld soll sie fortan den Weltuntergang verhindern. Nur scheinen ihre neuen Kampfgefährtinnen so gar nichts von Disziplin zu halten. Und dann wäre da noch Vig, der sie ständig von ihrer Arbeit ablenkt ... 


Meine Meinung:


Einmal eine Marine, immer eine Marine. Für Kera gibt es kein Ex Marine. Sie ist, laut ihrer Definition eine Marine, die pensioniert worden ist. Dem entsprechend schaltet sich ihr Gerechtigkeitssinn ein, als sie eine junge Frau in einer Gasse schreien hört. Ohne groß nachzudenken, rennt sie zu dessen Hilfe und es passiert etwas, mit das sie nicht gerechnet hätte. Sie stirbt. Als sie jedoch die Augen wieder öffnet, ist sie im Haus der Crows und sie sieht sich gezwungen, in ihr neues Leben sich einzufügen.

Endlich eine neue Reihe von G.A. Aiken! Die Dragon-Reihe habe ich verschlungen und so hab ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. 
Das Cover ist ähnlich wie die der Dragon Reihe. Leider. Ich muss zugeben, dass ich nicht ein Fan von der Gestaltung bin. Naja, von der Person darauf. Es scheint mir einfach nicht passend. Ich finde, sie sieht weder aus wie eine Person aus dem Buch noch spiegelt sie dessen Geschichte gut dar. Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover. Leider gibt es viele Coverkäufer und so wäre das für mich ein Grund es nicht zu kaufen (da ich selber auch oft nach dem Cover gehe).

Die Geschichte spielt allerdings auch eine Rolle. Ich bin letzter Zeit sehr auf nordische Götter fixiert, und da ich permanent versuche, meinen Horizont zu erweitern, passte dieses Buch sehr gut hinein. Nett fand ich, dass dieses Buch aufgebaut war, wie die englische Ausgabe. Die Danksagung und auch die Worte des Autors an die Leser gleich zu Anfang an. 

Man hat durch das ganze Buch hinweg gemerkt, dass sich G.A. Aiken große Mühe gegeben hat, Fakten wieder zu geben und ich fand es auch interessant, wie sie diese Aussagen gleich darauf mit den Quellen (sozusagen) belegt hat. Natürlich alles gut verpackt. Das hat mir am besten an dieser Geschichte gefallen. Die Art, wie sie erzählt hat, wirkte so real und man hat angefangen, darüber nachzudenken. Gleichzeitig konnte man auch gut abschalten und sich mit der Geschichte ziehen lassen, da es einfach zu lesen und zu verstehen war. Man konnte sich wirklich fast alles bildlich vorstellen.

Es gibt groß nichts zu bemängeln außer vielleicht, dass die Charaktere manchmal zu oberflächlich wirkten. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Dragon Reihe wirklich verschlungen habe und es noch immer, und immer wieder lesen kann, aber dieses Buch scheint mir ein schwacher Abklatsch von dem zu sein, was die Autorin wirklich drauf hat. Sie schafft es normalerweise den Charakteren leben einzuhauchen und in wenig Worten ihnen tiefe zugeben. Das hat sie in diesem Buch allerdings kaum geschafft. Das besondere Etwas hat hier gefehlt und man hat umsonst danach gesucht.
Trotzdem ist es eine gute Idee.

Fazit:

Trotz des gewöhnungsbedürftigen Covers und auch das Fehlen der Tiefe bei den Charakteren konnte mich die Autorin überzeugen, es weiter zu versuchen. Es mag zwar vielleicht so klingen als hätte ich keinen Spaß gehabt es zu lesen, was nicht stimmt. Es war eine wunderschöne Idee und auch die Umsetzung und die Recherche war toll! Was allerdings gefehlt hat, war die Tiefe der Charaktere. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und daher ist es ein gutes Buch für zwischen durch.


Bewertung:


3 von 5.

18. September 2017

Mit dem Rucksack durch die Welt Teil 1 - Thailand

September 18, 2017 4 Comments

Halli Hallöchen!

Lange habt ihr von mir nichts mehr gehört und das hatte auch einen Grund! Eigentlich hatte ich einen Post vorbereitet gehabt, indem ich erzählt habe, dass ich in den Urlaub gehe. Leider ist das mit dem Planen nicht so gut gegangen, sodass der Post verschwunden ist.
Ihr fragt euch sicherlich wo ich war oder?
Ich war auf Thailand!
T Hailand Baby 😋

Ich hatte eine richtig geile Zeit (wenn auch eine zu kurze). Mit meiner besten Freundin haben wir die Orte unsicher gemacht, in denen wir waren.
Von Bangkok ging es nach Koh Phangan. Von dort aus dann für einen Tag (und eine Nacht) nach Koh Samui (weil es uns dort nicht gefallen hat, ging es wieder zurück nach Koh Phangan und dann zurück nach Bangkok).
Auf dem Weg haben wir viele nette Leute getroffen und sozusagen neue Freundschaften geschlossen. Es war eine Zeit, die ich niemals vergessen werde!
1. War ich zum ersten Mal so weit weg ohne Eltern.
2. zum ersten Mal mit dem Rucksack unterwegs.
3. Noch nie ungeplant irgendwo hin gegangen - denn wir hatten nur den Flug gebucht und sind auf gut Glück los (etwas, was ich jeder Zeit wieder machen würde, denn man findet immer irgendwie einen Ort zum schlafen).



Hier sind erst einmal ein Paar Bilder vom Urlaub:

Im Flugzeug nach Bangkok
Entweder auf der Kao San Road oder die Nebenstraße davon 😅

An der Fähre von Sarut Thani


Auf der Jungle Experience in Koh Phangan
auf der Full Moon Party in Koh Phangan
also zwei davon sollten eigentlich auf das Foto. Die anderen haben sich mit eingeschlichen xD (und zwar das Mädchen und der Junge rechts neben mir)

ebenfalls Full Moon Party
Had Salad Beach auf Koh Phangan 

Einfach ein Bild während der Taxifahrt

Unser Ausblick von den Bungalows 



Wenn man plötzlich Wandern ist 😅

Wasserfall kann man das nicht wirklich nennen....


Das war auf Koh Samui

Zurück in Bangkok endlich mal einen Tempel angeshen.

Wie schon gesagt: Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und ich hätte sehr gerne noch weitere Orte besucht aber ich bereue keinen Augenblick 😄. Man sollte sich wirklich einen Monat dafür einplanen ... Ich bin schon gespannt wohin es mich als nächstes verschlägt, denn das war sicherlich nicht mein letzter Ausflug mit dem Rucksack!

26. Juli 2017

Taintless: Blindes Vertrauen - Annie Mae Gold

Juli 26, 2017 2 Comments


Band 1Print: 14,99€ | ebook: 9,99€Seiten: 488 Seiten Amazon  | Autorenseite

Beschreibung:

„Ich reckte meinen Kopf der Sonne entgegen, und der leichte Wind blies mir die offenen Haare vom Nacken ins Gesicht. Und in diesem Moment fühlte ich mich nicht mehr wie der Fisch im Goldfischglas – in diesem Moment fühlte ich mich wie ein Vogel, der für einen Augenblick den bittersüßen Geschmack der Freiheit kosten durfte.“

Im Jahr 2171 ist die Welt nahezu unbewohnbar. Nur hinter einer unüberwindbaren Mauer haben die letzten Menschen Zuflucht gefunden: in der „Kolonie“, aufgeteilt in Gilden und Elite. Die 17-jährige Summer fiebert dem Tag der Auswahl entgegen, dem einzigen Ausweg aus ihrem Leben in der Gilde. Denn obwohl dies der letzte sichere Zufluchtsort auf Erden ist, fühlt sich Summer wie im Gefängnis. Sie ist nicht geschaffen für ein eintöniges Dasein. Sie will raus! Als der geheimnisvolle Clay in ihrer Schule auftaucht, ist es um sie geschehen. Clay kommt aus der Elite, genau dort will sie hin. Doch was ist mit Will, den sie schon ihr Leben lang kennt …? Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen beginnt sie zu zweifeln: Wem kann sie trauen? Ist die Elite wirklich die perfekte Spaßgesellschaft, die sie zu sein vorgibt? Und was liegt eigentlich auf der anderen Seite der Mauer? 
Summer findet eine Wahrheit, die sie mehr kosten wird als nur ein gebrochenes Herz …

- Amazon


Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um Summer Snow, die mit ihrer Familie in einer Kolonie lebt. Wie man schon heraushören kann, ist es eine Dystopie. Summer träumt von nichts andere, als frei zu sein. Um das zu sein, versucht sie mit allen Mitteln in die Elite aufzusteigen. Die Elite scheint jedoch nicht so zu sein, wie sie es sich erträumt hatte. Auch scheinen ihre engsten Freunde und Verwandte dagegen zu sein, dass sie in die Elite, wenn nicht sogar die neue Welt aufsteigt.  In der Elite allerdings lernt sie die bittere Wahrheit kennen und erkennt, wie einfach und frei ihr Leben doch war.

Es klingt definitiv interessant. Das Cover ist sehr ansprechend und schreit praktisch nach Dystopie. So gesehen viel es mir auch nicht schwer freudig der Autorin zu antworten, dass ich liebend gern ihr Buch rezensieren würde.
Leider hat es mich jetzt mehr Zeit gekostet als geplant. 
Die Idee der Geschichte ist wirklich einmal was Neues. Natürlich ist es eine Dystopie, wie es im Buche steht, doch die Haupthandlung ist an sich ganz interessant gestaltet. 
Das klingt, als wäre ein ganz Großes ABER hier und das ist es auch. Je weiter ich mit dem Buch voran gekommen bin, ist es mir mehr und mehr vorgekommen, als würde ich nicht vorankommen. Die Handlung verlief einerseits zu schnell, andererseits hatte man nicht, dass Gefühl von einem weiter kommen der Geschichte. Es kam mir einfach vor, als wäre ich noch immer am Anfang des Buches und würde nur sehr langsam und zäh vorankommen.
Die Autorin hat es geschafft, Stellen so schnell und kurzzufassen, wo andere mehrere Seiten dafür gebraucht hätten. Diese Stellen im Buch waren Schlüsselstellen. Mit Schlüsselstellen meine ich, dass es Spannung hineingebaut hätte, aber auch tiefe. So kam es einen vor, als würde sich die Autorin zu sehr auf die falschen Stellen konzentrieren und verliert daher an tiefe und Spannung. 
Nach Spannung hab ich selbst am Höhepunkt verzweifelt gesucht. Sobald es einigermaßen hinaufging, hat es die Autorin geschafft, dass man diese wieder abbaut. Schade eigentlich, denn wie gesagt finde ich die Idee klasse!
Kommen wir mal zu den Charakteren. Das ist ein ganz heikles Thema. Die anfänglich sympathische Summer Snow wurde mit jeder weiteren Seite des Buches mir unsympathisch. In ihrer Sicht liest man die ganze Geschichte. Die anfängliche Tiefe, die ihr Charakter zeigte, war schnell verschwunden und irgendwann war sie für mich nur noch oberflächlich. Sie wirkte für mich wie ein Nebencharakter. Ihre ganze Aufmerksamkeit lag plötzlich auf ihrer Liebe zu Clay. Er scheint der Inbegriff von Freiheit zu sein. Diese Freiheit scheint am Anfang für sie das wichtigste in ihrem Leben zu sein und das macht sie sympathisch. Sie hebt sich dadurch ab. Allerdings versinkt sie im Laufe des Buches immer mehr in ihrem ICH, statt einmal herauszuschauen. Sie sagt im Laufe des Buches, das sie zu sehr mit sich selber beschäftigt ist, verspricht sozusagen sich zu ändern, und doch macht sie immer wieder dieselben Fehler. Der anfängliche Wunsch nach Freiheit verliert sich immer mehr in ihrem Gefühlschaos, das größten Teils von ihrer Seite verkompliziert und widersprüchlich ist. Sie ist nur noch auf das Gefühl Liebe konzentriert und so auf sich selber fokussiert. Sie ist schlicht weg ich bezogen, und obwohl die Autorin versucht, sie mehr opferungsvoll dazustellen, ist sie das nicht. Die Paar stellen an denen Summer an Sympathie gewonnen hätte, hat sie gleich wieder zunichtegemacht. Vor allem hat es mich aufgeregt, dass sie versucht hat, sich Reif zu verhalten, immer wieder betont, dass sie die bereit ist,, die Wahrheit zu erfahren, und das, obwohl sie es nicht war. Sie versprach Dinge, die sie nicht einhielt und war, wie immer, nur auf sich konzentriert, statt das ganze einmal zu überdenken oder eine zweite Chance zu geben. Sie konnte sich auch nicht in Leute hinein versetzen. Sie konnte nicht verstehen, was es heißt, auch mal Opfer zu bringen. Vor allem das mit dem Opfer bringen, ist doch eine ganz typische Beschreibung eines Hauptcharakters, oder etwa nicht? 
Wie man merkt, hallte ich nicht viel von ihr.
Clay hingegen scheint mehr tiefe als Summer zu haben. In ihm hab ich wirklich einen interessanten Charakter gefunden. An ihn und Will. Die beiden stellen die Liebe dar und in dem ganzen Buch dreht sich um nichts anderes als das Summer in beide verliebt ist. Dabei hatte es so viel versprechend angefangen gehabt.  Ich hätte viel lieber in der Sicht von Clay oder Will das Buch gelesen, weil sie wirklich aufrichtige Personen zu sein scheinen. 


Fazit:

Ich habe mich so über Summer geärgert, aber auch über die verstrichenen Gelegenheiten etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. An sich ist die Geschichte echt spannend und auch das Ende ist mal etwas anderes. Allerdings fehlen mir zu viele Details und auch an Tiefe der Charaktere bzw. Eigentlich nur einem Charakter. 
Es heißt aber nicht, dass das Buch schlecht war, eher das Gegenteil! Es war an sich interessant. Ich würde es vor allem aber jüngeren Lesern empfehlen, die sehr viel Wert auf die Gerissenheit einer Person und ihrem Liebesleben Wert legen, denn mit Dystopie hatte es Mal mehr Mal weniger zu tun gehabt. Trotz allem bin ich auf den zweiten Band gespannt und freue mich schon, dieses auch dann (hoffentlich) in naher Zukunft zu lesen.


Bewertung:


2 Sterne von 5.

14. Juli 2017

Wenn ein Buch sich anfühlt wie ein ganzes Leben

Juli 14, 2017 4 Comments
Hallöchen alle zusammen 😊

Lange ist es her, dass ich hier etwas gepostet hab. Ich dachte, ich bring euch mal auf den aktuellen stand der Dinge:

  • Nach SECHS zusätzlichen Jahren Schule habe ich endlich mein Abitur! 🎉 (vom Hauptschüler zum Abiturienten 😂)
  • Ich hab schon meine Bewerbung an die Uni geschickt. Studieren würde ich gerne Medien- und Kommunikationsinformatik (oder Wirtschaftsinformatik auf Englisch oder Deutsch) drückt mir die Daumen, dass es klappt!
  • Ich habe einen Ferienjob bei der LuK bekommen (hatte da diese Woche angerufen und gleich was bekommen ... hoffentlich hab ich weiterhin so viel Glück 😋)
  • Ich fliege mit einer Freundin für 2 1/2 Wochen nach Thailand 🎒

So jetzt komm ich zum Buch was ich aktuell lese. 
Ich quäle mich seit über fünf Wochen mit diesem Buch. Es ist nicht so, dass es schlecht wäre. Die Idee finde ich einfach toll! An der Umsetzung hapert es ein wenig. Die Charaktere (zumindest die Hauptperson) ist... etwas nervig. Mir fehlen nur noch 30 Seiten und dann kommt zeitnah die Rezension online. 
Bin mal gespannt wieviele Punkte ich vergeben kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Das wars dann mal von mir und ich hoffe wir lesen uns am Wochenende wieder 😊

4. Mai 2017

Letzter Tag!

Mai 04, 2017 2 Comments
Hallöchen alle zusammen 😊

für manche ist es sicherlich eine Erleichterung das zu hören xD. Heute ist der letzte Tag der Bloggeraktion zum Buch "Der schwarze Thron" von Kendare Blake angebrochen. Insgesamt ging es 4 Wochen lang. In diesen 4 Wochen habe ich ganz nette Leute kennen gelernt (natürlich aus meiner Gruppe; Clan der Giftmischer) und irgendwie werde ich es vermissen, eine wöchentliche Aufgabe zu erfüllen. So viel wie ich letzter Zeit in Social Media online war, war ich schon lange nicht mehr. Um genau zu sein: seit 2 Jahren nicht mehr (seit meinem mega down....).
Naja... zum Abschluss hat die liebe Christl einen kleinen Trailer zusammengeschnitten, den ihr euch nicht entgehen lassen dürft!




Keine Sorge: von meiner Seite wird es nicht mehr so ruhig sein, denn ich habe endlich wieder die Lust am bloggen und lesen gefunden :) Und ganz viele Neuzugänge habe ich auch (die ich dann die Tage euch zeigen werde).


3. Mai 2017

Der schwarze Thron: Die Schwestern - Kendare Blake

Mai 03, 2017 0 Comments
penhaligon | Band 1| Print: 14,99€ | ebook: 9,99€| Seiten: 448 Seiten | Amazon

Beschreibung:


Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!


Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung:

Zu allererst: Ich liebe das Cover! Natürlich könnte man einiges anders anordnen (und schauen das man keine sieben verschiedene Schriftachsen hat, aber das ist Geschmackssache) aber das Bild von der Krone und den Raben, den Pferden, den Bären, der Schlange und dem schwarzen Nebel auf weißen Hintergrund sieht einfach toll aus! Auch passt der Titel sehr gut zum Buch und natürlich auch zu der Geschichte. 
Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, fällt mir auf, dass all diese Wesen, diese Elemente auf dem Cover eine Rolle im Buch spielen. Sie sind nicht sonderlich im Fokus, abgesehen von der Krone, sondern schmücken diese viel mehr. Dezent im Hintergrund aber trotzdem noch pressend.  Durch diese in Szene Setzung und den dezenten Hinweisen ist das Cover ein absoluter Traum!  

Alles dreht sich um die drei Königinnen, um die drei Schwestern. Sie sind dazu bestimmt sich gegenseitig umzubringen. Drei sind mit Gaben geboren und nur eine kann auf dem Thron sitzen. Klingt ganz schön spannend, oder nicht?
Anfangs hab ich etwas gebraucht, um in das Buch einzusteigen, aber das ist ja normal. Die Spannung hat mir hier etwas gefehlt.
Was ich aber toll fand, ist, dass man gleich in verschiedenen Sichten die Geschichten der Schwestern und auch von ihrem Umfeld Lesen konnte. Man konnte sehr gut differenzieren, wer jetzt spricht und auch aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Nach und nach ist mir aufgefallen, dass ich mir während dem Lesen sehr gut alles Vorstellen konnte, das Aussehen der Charaktere, die Umgebung. Es kam mir nicht vor als würde ich ein Buch Lesen. Sobald ich aber das Buch auf die Seite gelegt hatte, hat ich kein Bild mehr vor Augen. Nur den Wunsch das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiter zu Lesen. Weiter meinen Film im Kopf abspielen zu lassen. 
Der Schreibstil fand ich anfangs etwas eigen, wurde aber nach einer Weile besser. Anfangs war es etwas distanziert. Nach und nach hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auftaut. Sie schreibt flüssig und in einer leichten Sprache. 
Was ich besonders toll fand war, dass sie nicht ihren ursprünglichen Plan aus den Augen verloren hat. Bei so vielen Handlungen, wie in diesem Buch, verliert man schnell den Überblick normalerweise. Kandare Blake allerdings nicht, wofür sie einen großen Pluspunkt bekommt. Vor allem hat mich die Autorin überraschen können und das nicht nur einmal. 

Von all den Charakteren war mir Arsinoe, Jules und Mirabella am sympathischsten. Nicht falsch verstehen. Ich mag Katharine genauso gerne, aber sie sehe ich eher wie eine kleine Schwester oder ein Mädchen an, dass man eher beschützen will, statt sie sein zu wollen. Arsinoe, Jules und Mirabella haben etwas Starkes an sich. Auch Nathalia ist eine Persönlichkeit, die ich als Stark ansehe, was ich auf Anhieb sympathisch finde. Mirabella ist aber die Person, mit der ich mich am besten identifizieren kann. Immerhin liebt sie ihre Schwestern, was die ganze Geschichte verkompliziert.


Fazit:

Das Buch hat definitiv mein Interesse geweckt und ich kann verstehen, wieso alle davon reden. Es ist spannend und es ist mal etwas anderes. Trotz den vielen Handlungen verliert man nicht den Überblick. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und kann es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten. Gott sei Dank kommt es noch dieses Jahr. 

Bewertung: 


4 von 5 Sternen